Seit mehr als 500 Jahren kommen Menschen zur Wallfahrtskirche Maria im Sand nach Dettelbach. Sie bringen Dank und Bitte, Sorge und Hoffnung mit und wenden sich vor dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes im Gebet an Maria. Aus einem Bildstock in den Weinbergen entwickelte sich ein Wallfahrtsort, der bis heute zu den bedeutenden Marienwallfahrten im Bistum Würzburg gehört.
Auch kunsthistorisch ist Maria im Sand von besonderer Bedeutung. Der Kirchenbau verbindet den älteren gotischen Chor mit dem unter Fürstbischof Julius Echter errichteten Kirchenschiff. Das Gnadenbild, der von Agostino Bossi geschaffene Gnadenaltar, die Kanzel Michael Kerns, das monumentale Westportal und zahlreiche Votiv- und Mirakelbilder erzählen auf unterschiedliche Weise von der Geschichte dieses Ortes und vom Vertrauen der Menschen, die hier über Jahrhunderte gebetet haben.
Maria im Sand ist deshalb mehr als ein historisches Bauwerk. Die Kirche ist bis heute Wallfahrtsort und Gottesdienstraum – ein Ort, an dem sich Geschichte, Kunst und gelebter Glaube miteinander verbinden.






