Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Historie

Laut Überlieferungen soll an der Stelle der Pfarrkirche ein mit Wall und Graben befestigtes Haus gestanden haben. Der Kirchengraben ist erst 1834 eingeebnet worden. Der Chor gehört wohl dem 14. Jahrhundert an. Neben dem Chor stand im Jahr 1651
eine steinerne Vierung mit einem Stockwerk aus Holz, das sehr baufällig war. Um 1694 wurde dieses kurze Langhaus neu erbaut. Ein Holztürmchen stand über dem Chor.

Am 29. August 1707 weihte Weihbischof Bernardus Mayer die Kirche ein. Das Langhaus wurde im Jahre 1832 verlängert und ein Turm angebaut. Der Hochaltar, die zwei Nebenaltäre und die Kanzel sind stattliche Werke des Empirestils. Die Nebenaltäre mit den Bildnissen der Apostel Petrus und Paulus stammen nach mündlicher Überlieferung aus der Klosterkirche der Ursulinen in Kitzingen. Der Hochaltar und ebenso die Kanzel aus Holz kam 1832 zur Aufstellung durch Schreinermeister Andreas Preuß aus Kitzingen.

1835 wurde Hochaltar und Kanzel durch Philipp Groß aus Kitzingen neu gefasst. Wiederum neu gefasst hat man den Hochaltar im Jahre 1931, und die Nebenaltäre im Jahre 1933 durch den Vergolder August Versl in Würzburg. Die Orgel lieferte Barthel Brüner, Orgelmacher in Würzburg, im Jahre 1748. Beim Anbau der Kirche stellte der Orgelbauer Matthäus Müller die Orgel in der Weise auf, dass der Spieltisch nicht mehr hinten, sondern vorne sich befand.

Der Turm hatte damals zwei Glocken. Die kleine Glocke wurde 1766 in Würzburg gegossen. Die große Glocke fiel am 01.08.1834 vom Glockenstuhl und bekam einen Sprung und man ließ sie entsprechend umgießen. Nach Ablieferung im Weltkrieg 1917 stellte die Firma Gebr. Klaus in Heidingsfeld 1921 eine neue Glocke mit dem Tone „c" her. Im Jahre 1950 erfuhren die Glocken eine Restaurierung und hielten laut Überlieferung erneut Einzug in der Kirche.

1958-1960 erfolgte die Innenrenovierung mit Entfernung der alten Ausstattung und Einbau der neuen Holzdecke im Langhaus unter der Leitung von Walter Schilling, Würzburg. Im Chor entstanden nach dem Entwurf von Curd Lessig aus Würzburg ebenfalls die drei Buntglasfenster. Am 16.07.1960 erfolgte die Altarkonsekration durch Bischof Josef Stangl zu Ehren des Hl. Georg mit Reliquien der Märtyrer Magnus und Cordula sowie des Bischofs Burkard.

1969 wurde die Außenrenovierung mit Anbau der neuen Sakristei an die bereits vorhandene Sakristei nach Plänen von Karl Rau, Kitzingen vorgenommen. 1983 erfolgte die Turmrenovierung und dieser schloss sich die erneute Innenrenovierung 1986 unter Leitung von Günter Blasel, Kitzingen an.

1992 erhielt die Gemeinde zwei neue Glocken. Zum einen die Georgsglocke mit dem Schlagton Cis". Die Umschrift lautet: „St. Georg" – „Ich aber will zu Gott rufen, und der Herr wird mir helfen. Psalm 55, 17". Sowie die Marienglocke mit dem Schlagton e". Die Umschrift lautet „Ave Maria" – „Meine Seele preist die Größe des Herrn, Lk 1,46". Beide Glocken wurden von Firma A. Bachert in Heilbronn gegossen. Die beiden alten Glocken sind noch heute im Pfarrgarten zu finden.

1993 steht die Restauration der Orgel durch Firma Otto Hofmann, Ostheim v.d. Rhön an und im selben Jahr wird die Segnung der neuen Orgel durch Weihbischof Bauer in einem Festgottesdienst vorgenommen.

Am 17. April 2007 begannen die Arbeiten an der Innenrenovierung. Hierbei wurde der Chorraum umgestaltet, Stromleitungen erneuert und der gesamte Innenraum neu verputzt.

Die Außenrenovierung stand ein Jahr später an. Die Kirche bekam einen neuen Dachstuhl und einen neuen, frischen Anstrich.

Ansprechpartner