Mitten in der Kitzinger Altstadt steht die katholische Stadtpfarrkirche St. Johannes. Ihre Geschichte reicht weit in das Mittelalter zurück. Der heutige spätgotische Kirchenbau entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1487 durch den Würzburger Fürstbischof Rudolf II. von Scherenberg geweiht. Die Stadt Kitzingen bezeichnet St. Johannes als ihr ältestes noch erhaltenes Kulturdenkmal und als einen der bedeutendsten spätgotischen Kirchenbauten Nordbayerns.
Wer die Kirche betritt, begegnet jedoch nicht nur dem Mittelalter. Architektur und Kunstwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten prägen den Raum bis heute. Mittelalterliche Bildwerke stehen neben barocker und klassizistischer Ausstattung. Die Fenster Johannes Schreiters, die jüngere Gestaltung des Chorraums und die Vleugels-Orgel führen diese Geschichte bis in die Gegenwart weiter.
St. Johannes ist damit Denkmal und Kunstort, vor allem aber ein über Jahrhunderte gewachsener Raum des christlichen Glaubens und der Feier des Gottesdienstes.











